Branchenlage: Was Marketingteams im E-Mail-CRM diesen Sommer bewegt

Kurzer Überblick aus Gesprächen mit Marketingverantwortlichen: Zustellbarkeit, redaktionelle Kapazität und die Frage nach weniger, aber klareren Strecken.

Marketingteam in einer Besprechung am langen Tisch

In Gesprächen mit Marketingteams in Baden-Württemberg und darüber hinaus fällt auf: Die Frage ist selten „Brauchen wir Automatisierung?“ — sondern „Welche Strecken verdienen überhaupt Pflege?“ Viele CRM-Konten sind voller Entwürfe, die nie live gingen.

Zustellbarkeit bleibt ein Dauerbrenner. Absenderdomain, konsistente From-Namen und der Umgang mit Beschwerden stehen höher auf der Agenda als neue Feature-Listen. Teams bereinigen lieber, als noch eine fünfte Strecke anzulegen.

Redaktionelle Kapazität ist der zweite Engpass. Automatisierung ohne Inhalte ist leere Mechanik. Deshalb wächst das Interesse an schlanken Strecken mit wenigen, gut geschriebenen Mails statt langer Ketten mit Platzhaltertexten.

Ein dritter Trend: engere Abstimmung zwischen Vertrieb und Marketing bei CRM-Importen. Ohne gemeinsame Regeln für Messe- und Leadlisten starten Automatisierungen mit dem falschen Versprechen.

Für den Sommer empfehlen wir intern oft eine Inventur: Strecken zählen, ungenutzte deaktivieren, eine Willkommens- und eine Reaktivierungsstrecke scharf schalten, den Rest pausieren. Weniger Lärm, mehr Klarheit — das ist derzeit die realistischste Form von Marketing-Automatisierung im E-Mail-CRM.

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